International Study Camp

… oder schon vor dem Studium Spaß haben.

Was macht man eigentlich vor dem Studium? Ja, genau man wartet bis es los geht. So aber nicht an der FH Hannover – hier gab es vom 28.08. bis 16.09.2011 das „International Study Camp“ mit sehr viel Programm um einen guten Start in den Studienalltag zu finden.
Das Study Camp bestand grob gesagt aus drei Bereichen: Workshops, Sprachkurse und Abendprogramm, um neue Leute kennen zu lernen.
Etwas unkonventionell und chaotisch ging es Montagmorgen um 10 Uhr mit einer kurzen Begrüßung im Hauptgebäude der FH Hannover am Ricklinger Stadtweg los. Keiner von den neuen, mich eingeschlossen, wusste genau wie der Tagesablauf sein würde. Doch da war ein jemand mit einem Zettel in der Hand und ich  fragte wo er ihn her hatte. Kaum angesprochen wurden wir von Helene und Hans Hinze angesprochen – zwei sehr eigenartige Figuren, die so gar nicht in das ganze geschehen passten, jedoch die Stimmung auflockerte. Ihr Sohn würde auch bald hier studieren und sie wollten schon einmal ein paar Freunde für ihn finden. Die beiden haben uns den ganzen Vormittag begleitet und für den ein oder anderen Spaß gesorgt. Nachdem der offizielle Teil mit Begrüßung und Programmvorstellung der nächsten drei Wochen abgeschlossen war, gab es ein reich gefühltes Frühstücksbuffet mit allem drum und dran. Während des Frühstücks gabs dann weiter Unterhaltung. Am Nachmittag gab es noch eine kurze Führung über den Campus. Jetzt brauchte es erstmal eine Auszeit bis zum Abendprogramm.

Aufgrund des etwas schlechten Wetters ging es nicht wie geplant in den „Waterloo Biergarten“ sondern ins „Brauhaus Ernst August“ zum gemütlichen Stell-dich-ein. Gleich traf ich den „Zettelträger“ namens Tim wieder. Zusammen saßen wir mit auch gleich an einem internationalen Tisch, denn das Study Camp ist auch gleich der Treffpunkt für international Studierende aus aller Welt. So saß Finnland und Polen mit am Tisch. Die Gespräche waren auch durch sprachliche Probleme recht interessant. Das Bier war dann doch etwas dünn und wässrig. Leider wurden wir recht unsanft um 22:50 Uhr vor die Tür gesetzt.

Am nächsten Tag hieß es dann schon früh aufstehen und auf zum Kleefelder Campus: English-Refresher stand auf dem Plan. Dies war auch der längste Kurs, der jeden Montag, Dienstag und Freitag stattgefunden hat. Hier haben ich in einer kleinen Gruppe von knapp 20 Studienanfängern mein Englisch wieder auffrischen können. Es gab abwechslungsreiche und interessante Themen sowie ein wenig Grammatik.

An den anderen beiden Tagen, Mittwoch und Donnerstag, fanden jeweils unterschiedliche Workshops statt. Ich habe an zwei der drei möglichen Workshops teilgenommen. Darunter war „Academic Learning“, bei dem wir einen kleinen Einblick in die Strukturierung und Planung des Studiums, Recherche zu gestellten Themen und weitere hilfreiche Werkzeuge für den Einstieg erhalten haben.

Der zweite Workshop an dem ich teilgenommen habe hieß „Studieneinstieg gelungen“, wobei hier der Titel etwas irreführend war und er der Titel eines anderen Workshops gepasst hätte „Das nahe und das Ferne“. Den in diesem Workshop ging es im Prinzip um die Eigen- und Fremdwahrnehmung, Stereotypen und Vorurteilen gegenüber Außenstehenden und wie die Kommunikation mit fremden Kulturen und Menschen erfolgreich verläuft.
Zunächst war es nicht ganz das, was ich mir unter dem Titel vorgestellt habe, dennoch hat es mir viele neue Denkanstöße gegeben und insgesamt eine große Freude gemacht den Workshop besucht zu haben.

An den Nachmittagen oder Abenden gab es wieder reiches Programm: Jeden Dienstag gab es den Internationalen Stammtisch, bei dem rund 60-70 Studenten anwesend waren. Am Mittwoch gings auf den Rathausturm in neuen Rathaus und Donnerstag zum Bowlen. Das Wochenende hab ich mir frei genommen und bin am Entdeckertag ins „Hannoversche Straßenbahnmuseum“ gefahren.

In den letzten beiden Wochen gab es zusätzlich Montag und Dienstag nachmittags weitere Workshops. Dort habe ich an dem Workshop „Natur und Hightech – Eine Reise durch die Welt der Verpackungen“ teilgenommen. Dort wurde in verschiedenen Gruppen Faltschachteln entworfen, die dann später mittels eines Roboterarms von einem Förderband in eine Umverpackung gehievt werden sollte. Dazu gibt es auch ein kleines Video:

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Das Abendprogramm der zweiten Woche war wieder reich gefüllt. So Ging es in die Karaoke-Bar mit jeder Menge Spaß und auch Lampenfieber, auf den Flohmarkt von Hannover und zum Feuerwerkswettbewerb in den Herrenhäuser Gärten: (Insgesamt 18 Minuten)

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Die Highlights des Abendprogramms der letzten Woche bestanden in einem Besuch der Sternwarte auf dem Lindener Berg und der Abschlussveranstaltung des Study Camps, bei dem noch einmal die letzten drei Wochen Revue passiert und ordentlich gefeiert wurde.

Drei sehr anstrengende und sehr wertvolle Wochen liegen hinter mir. Viele neue Eindrücke sind hinzugekommen, viele neue und nette Leute habe ich kennen gelernt. Ich will die Zeit nicht missen und kann auch jeden zukünftigen neuen Semester empfehlen am International Study Camp teilzunehmen. Vielen Dank an die Organisatoren Helfer und HiWis.

Fotos/Videos: Philipp J., Svenja T. und The-A