Hannoversches Straßenbahnmuseum

Am 04. September 2011 war Entdeckertag in der Region Hannover – das musste gleich ausgenutzt werden. Das Angebot war recht umfangreich. Dabei war auch das Hannoversche Straßenbahn Museum, das ein kleines Programm für Groß und Klein bot. Alleine macht das aber nicht so viel Spaß, so rief ich Torsten an und schwups kam auch gleich die ganze Familie mit.

Erst war die Stimmung bei den Kids etwas angeschlagen, aber kaum waren wir da, besserte sich die Stimmung und die gleich wurde die Hüpfburg gestürmt. Nach einer doch recht ausführlichen Führung durch die verschiedensten Hallen und Epochen, angefangen von der ersten U-Bahn von 1895 aus Budapest über die Tatra T3 aus Magdeburg bis hin zur GT6 (TW500) aus Hannover, in modernem Üstra-Grün, und jede Menge mehr, konnten wir uns einer gemütlichen Fahrt in einer historischen Straßenbahn erfreuen. Wobei man doch dabei sagen muss, dass die Fahrt doch etwas abenteuerlich war, was wohl auch an der Strecken gelegen haben konnte: Man hatte das Gefühl die Fenster würden jeden Moment raus fallen! Die momentan befahrbare Strecke ist rund 2 km lang und führt über das gesamte Gelände. Auf der Fahrt könnte man auch einige noch nicht restaurierte Fahrzeuge sehen. Schade, dass ich davon keine Fotos oder gar ein Video von der Fahrt gemacht habe.

Nach einer kurzen Erfrischung gings dann weiter zur einer Firma die Solarzellen fertigt. Dort konnten die Kinder Solarboote bauen. Naja, das haben dann die großen Kinder gemacht, denn dort gabs wieder eine Hüpfburg – Echte Arbeitsteilung 🙂 .

Eins stand für die Kids fest: Sie müssen unbedingt noch mal her. Für mich war es nun auch das zweite Mal, dass ich im Straßenbahn Museum war – das ist jetzt 16 Jahre her. An viel kann ich mich nicht erinnern, nur das sich einiges verändert hat: Man konnte nur 100m hin und her fahren und auch viele Wagen waren noch nicht restauriert.

1995:

2011: